Behandlungsablauf Laser

Eine Laser-Behandlung ist nur unter ärztlicher Aufsicht möglich. Zuerst findet ein ausführliches Beratungsgespräch mit einem Arzt statt, indem folgende Punkte besprochen und abgeklärt werden:

  • Beurteilung der Hautsituation?
  • Welcher Hauttyp?
  • Was ist der Wunsch des Patienten?
  • Realistische Aussichten auf die Verbesserung der Hautstruktur
  • Ein Therapieplan wird gemeinsam ausgearbeitet.
  • Welcher Bereich soll therapiert werden?
  • Wann und wie oft sollte therapiert werden?
  • Größe des Therapiebereiches, Schweregrad, Alter, Hauttyp müssen für die Therapie berücksichtig werden.
  • Nebenwirkungen und Risiken sind zu besprechen
  • Wie hoch ist die Schmerztoleranz?
  • Ist eine topische (örtliche Salbe) Anästhesie notwendig? Kühlmaßnahmen während der Therapie erforderlich?
  • Sind Vorbelastungen bekannt? Auffälligkeiten? (z.B. Herpes, Wundheilungsstörungen)
  • Aufklärung der Vor- und Nachsorge der Therapie, Nachsorgeplan wird gemeinsam erstellt.

Direkt vor der Behandlung:

Je nach Hautbild, sollte einige Tage vor der Behandlung, eine Feuchtigkeitscreme oder ein mildes Peeling verwendet werden. Dies erhöht die Absorption (lösen) und Ablation (Abtragung) der Gewebestruktur. Alkoholkonsum sollte mindestens 24 Std. vor der Behandlung vermieden werden. Ebenso sollte einige Tage vor der Behandlung auf Sonnenbaden oder Solarium verzichtet werden. Die zu behandelnde Hautpartie wird vor dem Eingriff mit einer speziellen Lösung gereinigt.

Wichtig: Für die Behandlung sollte die Haut frei von Make-Up, Cremen, Ölen etc. sein.

vor der Behandlung

 

 

Während der Behandlung:

Hautdicken Da es unterschiedliche Hauttypen gibt, werden die Parameter dementsprechend angepasst. Hier gilt die Schmerztoleranz zu berücksichtigen. Jeder Mensch hat ein unterschiedliches Schmerzempfinden, dass sogar Tagesabhängig sein kann. Mit einem lokalen Anästhetikum (Salbe), kann entgegen gewirkt werden (falls erforderlich). Manchmal ist eine Kühlung während der Behandlung schon ausreichend. Es kann auch ein Hauttest, zur Vermeidung einer Hypopigmentation und zur Abklärung des Schmerzempfindens vor der eigentlichen Behandlung durchgeführt werden. Die unterschiedlichen Hautdicken bzw. der Bindegewebsunterbau im Gesicht oder Körperregionen werden berücksichtigt. Ziel ist immer, eine schonende und effektive Behandlung.

Tätowierungen und pigmentierte Hautveränderung werden ausgespart und falls erforderlich, abgedeckt. Während der Behandlung trägt der Patient einen Augenschutz. Der Laser-Kopf wird auf die Haut aufgelegt. In kurzen Intervallen folgt nun ein Lichtstrahl nach dem andern auf die Haut. Je nach Größe des Behandlungsfeldes kann eine Sitzung zwischen 15 und 60 Minuten dauern.

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Direkt nach der Behandlung:

Nach der Behandlung werden Instruktionen der Nachsorge erteilt. Siehe Nachsorgeblatt.Je nach Hautreaktion sind Cremen/Salben oder andere Mittel notwendig. Direkt nach der Behandlung sollte die Haut gekühlt werden, aber nur kurzzeitig, da die ansonsten positiven thermischen Effekte im Gewebe, dadurch reduziert werden könnten. Eine gute Methode ist eine anti-bakterielle Creme anzuwenden. Diese kann Sonnbrandähnliche Symptome, Schwellungen und Virus-Infektionen verhindern.

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